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Diese Männer wollen Karzai beerben

Aufgrund seiner Erfahrung gehört Abdullah Abdullah zu den prominentesten Bewerbern um das Amt des afghanischen Präsidenten. Der frühere Aussenminister (2001–2006) gründete die heute als «National Coalition of Afghanistan» bezeichnete führende Oppositionsbewegung gegen die Regierung Karzai. Bei der wegen Unregelmässigkeiten umstrittenen Wahl 2009 war Abdullah mit 31 Prozent der Stimmen der stärkste Rivale von Hamid Karzai. Er hat viele Anhänger unter den Tadschiken im Norden des Landes. Gering ist seine Beliebtheit bei den Paschtunen, der mit 42 Prozent grössten Bevölkerungsgruppe in Afghanistan. Abdullah selbst ist halber Paschtune.
Kajum Karzai ist der ältere Bruder des scheidenden Präsidenten. Dies könnte ein Vorteil für ihn sein, ihm gleichzeitig aber auch ein Bein stellen, denn viele Afghanen sind unzufrieden mit dem Amtsinhaber. Kajum Karzai hat in den USA studiert, war afghanischer Parlamentsabgeordneter und ist Geschäftsmann. Er gilt nicht als Favorit seines Bruders, hat aber in Südafghanistan eine starke Machtbasis.
Beim ersten Fernsehduell zur afghanischen Präsidentenwahl am kommenden 5. April stellten sich fünf Kandidaten den Wählern vor: Abdullah Abdullah, Qayyum Karzai, Abdul Rahim Wardak, Zalmai Rassoul und Ashraf Ghani (von links).
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Auch Bruder von Karzai kandidiert

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