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Ein Golfstaat stösst an seine Grenzen

Katar hat mit Milliarden die Rebellen in Libyen und in Syrien finanziert und Fussball gesponsert – und viel Kritik geerntet. Unter dem neuen Emir deutet sich ein Kurswechsel an. Er sei stiller als sein Vater, heisst es.

Die Folge einer gefährlichen Machtkonzentration: Wanderarbeiter auf einer Baustelle in Doha.
Die Folge einer gefährlichen Machtkonzentration: Wanderarbeiter auf einer Baustelle in Doha.
Amnesty International, EPA
Trat im Sommer freiwillig den Thron an Tamim ab: Hamad bin Khalifa.
Trat im Sommer freiwillig den Thron an Tamim ab: Hamad bin Khalifa.
Tim Brakemeier, Keystone
Der neue Herrscher von Katar: Scheich Tamim bin Hamad (links). Hier im Jahr 2004 mit Jacques Chirac.
Der neue Herrscher von Katar: Scheich Tamim bin Hamad (links). Hier im Jahr 2004 mit Jacques Chirac.
Mal Langsdon, Reuters
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Was ist neu in Katar, was ist alt? Wie passt die Silhouette nadelspitzer, kantiger, gurkenförmiger Hochhäuser an der Westbay der Hauptstadt Doha zu den Holzschiffen davor, zur absoluten Monarchie, zu den Sklavenschicksalen der Bauarbeiter aus Nepal? Mehr noch: Gerade erst hat alle Welt staunend das neue, auftrumpfende Katar zur Kenntnis genommen, das Milliarden investiert in London und Paris, das Weltpolitik macht in Libyen, Syrien und Ägypten. Aber schon ist die Rede von einem neueren, dem neuesten Katar, weniger extrovertiert, disziplinierter, jawohl: bescheidener.

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