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Erster Flugzeugträger «Made in China» läuft vom Stapel

Bis der Flugzeugträger vom «Typ 001A» zum Einsatz kommt, dauert es allerdings noch eine Weile.

Der Flugzeugträger verlässt den Hafen von Dalian. (13. Mai 2018)
Der Flugzeugträger verlässt den Hafen von Dalian. (13. Mai 2018)
Hu Kaibing/Xinhua, Keystone
Experten meinen, dass das Schiff erst in zwei Jahren in Gebrauch genommen werden könne.
Experten meinen, dass das Schiff erst in zwei Jahren in Gebrauch genommen werden könne.
Reuters
Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle ist 261 Meter lang und kann mit bis zu 40 Fluggeräten bestückt werden. Wegen diverser Reparaturen und Nachbesserungen gilt das Schiff in Frankreich als «Milliardengrab».  (20. April 2010)
Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle ist 261 Meter lang und kann mit bis zu 40 Fluggeräten bestückt werden. Wegen diverser Reparaturen und Nachbesserungen gilt das Schiff in Frankreich als «Milliardengrab». (20. April 2010)
Marine Nationale
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China hat am Sonntag seinen ersten Flugzeugträger aus eigener Produktion vom Stapel gelassen. Das Schiff habe am Morgen einen Hafen im Nordosten des Landes verlassen, berichtete der Staatssender CCTV.

Nach Angaben von Experten dürfte das Schiff in zwei Jahren in Gebrauch genommen werden können. Damit stünde China in einer Reihe mit den wenigen Militärmächten, die über Flugzeugträger heimischer Bauart verfügen.

Nicht mit US-Schiffe vergleichbar

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat das nur «Typ 001A» genannte Schiff einen konventionellen Antrieb. In Grösse und Reichweite kann es sich nicht mit den US-Flugzeugträgern mit Atomantrieb messen.

Bislang verfügt China nur über einen einzigen Flugzeugträger: «Liaoning» wurde vor 30 Jahren noch in der damaligen Sowjetunion gebaut und ging 2012 an Peking. Es kann ebenso wie das neue Schiff rund 40 Flugzeuge aufnehmen.

Die «Lianoning» hat in den vergangenen Wochen an zahlreichen Manövern im Südchinesischen Meer teilgenommen. China beansprucht praktisch das gesamte Gebiet für sich, durch das ein Grossteil des Welthandels abgewickelt wird. Die Machtdemonstrationen Pekings führen regelmässig zu Spannungen mit Anrainern und den USA.

SDA/nag

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