Zum Hauptinhalt springen

Gigolos im Paradies: Ein Dok-Film sorgt für Ärger

Ein Bericht über Männer, die gegen Geschenke Sex mit Touristinnen haben, wühlt die Ferieninsel Bali auf – so sehr, dass die Polizei aktiv wurde.

Dieser Film empört eine ganze Insel. Seit der Singapurer Amit Virmani seine Dokumentation «Cowboys in Paradise» Anfang April an einem Filmfestival in Südkorea vorstellte, herrscht in Bali grosse Aufregung – so gross, dass die Behörden kurzerhand 28 junge Männer an einem Strand festnehmen liessen, wie CNN und weitere englischsprachige Medien berichten. Das angebliche Vergehen der Verhafteten: Sie sind Beachboys, Gigolos und sollen sich gegen Geschenke um das Wohlbefinden ausländischer Frauen gekümmert haben.

Der Trailer zu Virmanis Film erschien Anfang dieser Woche auf der Videoplattform Youtube und hat sich bislang vor allem in den englischsprachigen Ländern verbreitet. Er zeigt Einheimische, die sich an den Stränden der Insel herumtreiben und mit weissen und japanischen Touristinnen anbandeln, um sich von ihnen gegen Aufmerksamkeit und Sex Essen, Miete und Geschenke bezahlen zu lassen. Dabei zeigt der Film auf, dass die Männer ganz gezielt und berechnend auf die Suche nach potenziellen Kundinnen gehen. Stolz und fröhlich erzählen sie in der Dokumentation von ihrem Leben und lachen über ihre zahlreichen Abenteuer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.