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Internet, Handys und Twitter sind die neuen Waffen der Revolution

Die arabischen Autokraten sind besorgt. Sie befürchten, dass die tunesische Revolte auf ihre Länder übergreift. Zu ersten Demonstrationen ist es bereits gekommen.

Seit 32 Jahren an der Macht im Jemen.
Seit 32 Jahren an der Macht im Jemen.
Keystone
Seit 30 Jahren an der Macht in Ägypten.
Seit 30 Jahren an der Macht in Ägypten.
Keystone
Seit 41 Jahren an der Macht in Libyen.
Seit 41 Jahren an der Macht in Libyen.
Keystone
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Kaum war Tunesiens Staatschef Zine alAbidine Ben Ali mit dem Flugzeug aus dem Land geflohen, tanzten vor der tunesischen Botschaft in Kairo zwei Dutzend Demonstranten. Die Ägypter riefen: «Präsident Mubarak, auch auf dich wartet ein Flugzeug.» Zugegeben, die Zahl der ägyptischen Protestierer war klein. Dafür sprachen sie einem guten Teil ihrer Landsleute aus dem Herzen: Präsident Hosni Mubarak regiert seit 30 Jahren; Korruption und Vetternwirtschaft prägen Ägypten ähnlich wie das Tunesien von Ben Ali. In Sachen politische Repression stehen sich die beiden Staaten in nichts nach. Die Opposition wird mundtot gemacht, Wahlen werden gefälscht, Menschenrechte systematisch verletzt.

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