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Neuer Skandal in China: Tödliche Spritzen

In China hat ein Arzneimittelhersteller nach mehreren Todesfällen infolge von Ginseng-Spritzen sämtliche Injektionen aus seiner Produktion vom Markt genommen.

Das in der nordöstlichen Proviz Heilongjian ansässige Unternehmen Wandashan Pharmaceutical habe am Freitag all seine Injektions-Produkte zurückgezogen, teilte die Behörde für Lebens- und Arzneimittelsicherheit am Samstag auf ihrer Website mit. Sechs Patienten in Spitälern im Südwesten Chinas hatten nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua Anfang Oktober nach der Zufuhr des Ginseng-Mittels unter Schüttelfrost, Erbrechen und plötzlichem Blutdruckabfall gelitten. Drei von ihnen starben, die anderen drei stehen weiter unter Beobachtung.

Die Injektion wird laut Xinhua aus einer in Sibirien wachsenden Ginseng-Wurzel hergestellt und oftmals für die Behandlung von Thrombose eingesetzt, die durch eine schwache Leber oder schwache Nieren ausgelöst wurde. Ausserdem soll das Ginseng-Mittel bei Erkrankungen der Herzkranzgefässe helfen.

Bereits Skandal um verunreinigte Milch

China wird derzeit von einem Skandal um mit der Industriechemikalie Melamin verunreinigte Milchprodukte erschüttert. In den vergangenen Jahren hatten auch zahlreiche andere Skandale die Sicherheit von Produkten aus China in Frage gestellt.

SDA/vin

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