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Nordkorea provoziert mit Raketenabschuss

Nach den drei gestrigen Tests hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un am Sonntag eine weitere Rakete abgeschossen. Laut Südkorea ist sie im Japanischen Meer gelandet.

Ban Ki-moon fordert, dass Nordkorea auf solche Raketentests verzichtet: Nordkoreanische Raketen während einer Militärparade. (April 2012)
Ban Ki-moon fordert, dass Nordkorea auf solche Raketentests verzichtet: Nordkoreanische Raketen während einer Militärparade. (April 2012)
AFP

Nordkorea hat nach Angaben der südkoreanischen Regierung heute erneut eine Kurzstreckenrakete getestet. Die Rakete sei heute Nachmittag im Japanischen Meer gelandet, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums. Nähere Angaben machte er nicht.

Am Samstag hatte Nordkorea drei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Diese seien offenbar als Teil einer Militärübung abgefeuert worden, hatte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums gesagt.

Zurück an den Verhandlungstisch

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte Nordkorea heute zum Verzicht auf Raketentests auf. «Ich hoffe, dass Nordkorea von weiteren derartigen Aktionen absieht», sagte er der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Ban forderte die Führung in Pyongyang auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Vereinten Nationen seien bereit, den Dialog zu unterstützen. Er hoffe, dass Russland «seine Kontakte dazu nutzen» werde, «die Spannungen zu senken und den Dialog mit Nordkorea zu stärken».

Ban hielt sich in Moskau auf, nachdem er am Freitag in Sotschi Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt hatte.

Angespannte Lage

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit Monaten angespannt. Das isolierte kommunistische Nordkorea hatte Südkorea und den USA unter anderem mit Atomangriffen gedroht.

Zuletzt schien sich die Lage auf der koreanischen Halbinsel jedoch wieder leicht zu entspannen. Nach US-Angaben zog Nordkorea in Position gebrachte Mittelstreckenraketen wieder ab.

SDA/wid

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