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Operation Honigbiene: China lädt Späh-App auf Touristen-Handys

Michael Kummer musste an der Grenze das Smartphone entsperren und abgeben. Die Beamten verschwanden damit. Was dann geschah.

Kombination aus «Technologie und politischer und sozialer Kontrolle»: Chinas Überwachungsdrang macht auch vor Touristen nicht halt. Foto: Thomas Peter, Reuters

Kombination aus «Technologie und politischer und sozialer Kontrolle»: Chinas Überwachungsdrang macht auch vor Touristen nicht halt. Foto: Thomas Peter, Reuters

Lea Deuber@Lea_Deuber
Felix Ebert@femeb
Nicolas Richter@n_richter
Christian Brönnimann@ch_broennimann

Michael Kummer ahnte, was ihm blühen könnte, als er kürzlich nach China reiste. Der Schweizer, der in Wahrheit anders heisst, löschte alle Daten auf seinem Handy und präparierte seinen Laptop so, dass er beim Aufstarten nicht das normale Betriebssystem mit seinen persönlichen Informationen öffnet. Grund für Kummers Vorsicht: der chinesische Überwachungsstaat macht auch vor ausländischen Touristen und Geschäftsreisenden nicht Halt.

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