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Taiwans Präsident Ma bringt die Aussöhnung mit China voran

Ein Handelsabkommen mit China ist der neuste politische Erfolg des taiwanischen Präsidenten.

Am heutigen Dienstag darf Taiwans Präsident Ma Ying-jeou einen weiteren politischen Erfolg feiern. In Chongqing soll erstmals ein umfassendes Handelsabkommen zwischen Taiwan und China unterzeichnet werden. Der 58-jährige Jurist ist kein Mann von grossen Worten oder Gesten. Und doch hat er in aller Stille die Aussöhnung zwischen Peking und Taipeh auf einen historischen Höhepunkt gebracht.

Erst vor zwei Jahren ist Ma zum Präsidenten Taiwans gewählt worden. In beeindruckendem Tempo hat der Politiker der Kuomintang (KMT) seither eine heilige Kuh nach der anderen geschlachtet. Erstmals erlaubte er Direktflüge zwischen Taiwan und China, Investitionen chinesischer Grossunternehmen auf der Insel und die Einreise Hunderttausender chinesischer Touristen. Jedes einzelne dieser Abkommen hätte für sich allein genommen ausgereicht, um sein Wahlversprechen besserer Beziehungen zur Volksrepublik einzulösen.

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