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TV-Sender und Banken lahmgelegt

In weiten Teilen Südkoreas sind Computernetzwerke ausgefallen. Hat Nordkorea die Finger im Spiel?

Der Internet- und Datenverkehr ist derzeit massiv gestört: Südkoreas Hauptstadt Seoul.
Der Internet- und Datenverkehr ist derzeit massiv gestört: Südkoreas Hauptstadt Seoul.
Keystone

Bei den TV-Sendern KBS und MBC hätten sich gegen 14 Uhr Ortszeit alle Computer aufgehängt, hiess es von Behördenseite in Südkorea. Auch Banken sind von Computerausfällen betroffen. Polizei und Regierung untersuchen, ob es sich um eine gross angelegte Cyberattacke handelt.

Ein Sprecher des Internetanbieters LG Uplus sagte am Mittwoch, er gehe davon aus, dass sein Netzwerk geknackt wurde. Die südkoreanische Börse weitete nach den Meldungen ihre Verluste aus.

Spekulationen über Angriff aus Pyongyang

In ersten Spekulationen hiess es, dass möglicherweise Nordkorea hinter dem Ausfall stehen könnte. Das Land hatte bereits in der Vergangenheit Hackerangriffe in Südkorea verübt. Südkoreas Agentur für Internetsicherheit müsse aber noch Anzeichen für einen Angriff von aussen finden, berichtete einer der betroffenen Sender.

Einen Tag zuvor hatte Nordkorea Südkorea und die USA beschuldigt, mit Cyberangriffen Internetseiten in der Hauptstadt Pyongyang lahmgelegt zu haben. Die Spannungen zwischen den beiden Nachbarländern haben sich deutlich verschärft, seit Nordkorea sein Atomwaffenprogramm ungeachtet aller weltweiten Proteste vorantreibt.

SDA/cpm

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