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Ungewöhnliche Massnahme gegen Demonstranten

Die thailändische Armee macht ihre Drohung wahr: Nach den gewaltsamen Zusammenstössen haben die Behörden den Strom in der Demonstrationszone abgeschaltet.

Gewalt in Thailand eskaliert: Demonstranten schiessen mit selbstgebauten Raketenwerfern gegen die Polizei.
Gewalt in Thailand eskaliert: Demonstranten schiessen mit selbstgebauten Raketenwerfern gegen die Polizei.
Keystone

Das Geschäftsviertel Ratchaprasong in der thailändischen Hauptstadt sei komplett abgeriegelt worden, sagte Armeesprecher Sunsern Kaewkumnerd am Freitag.

Am Donnerstagabend war die Gewalt in dem Gebiet eskaliert. Ein Demonstrant wurde getötet und mindestens acht weitere wurden verletzt, darunter auch ein prominenter General, der zu den Rothemden übergelaufen war.

Tödlicher Schuss

Ein Demonstrant wurde von einer Kugel am Kopf getroffen und offenbar getötet, wie ein Kameramann der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Polizei bestätigte später den Tod eines Demonstranten.

Der zu den oppositionellen Rothemden übergelaufene General Khattiya Sawasdipol wurde an der Schläfe getroffen und musste operiert werden, wie ein Sprecher der Rettungsdienste sagte. Wer für die Schüsse verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Ein Armeesprecher hatte aber gesagt, die Soldaten dürften für Warnschüsse und zur Selbstverteidigung gegen «bewaffnete Terroristen» auch scharfe Munition einsetzen.

SDA/cpm

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