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#RechercheParis – verzweifelte Suche nach Angehörigen

Weil sie seit Freitagabend ohne Nachrichten ihrer Liebsten sind, suchen einige Angehörige über die sozialen Medien nach Vermissten.

Tina Huber, Paris
Auf der ganzen Welt schwiegen Menschen im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge in Paris, hier in der französischen Hauptstadt vor dem Café Le Carillon. (16. November 2015)
Auf der ganzen Welt schwiegen Menschen im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge in Paris, hier in der französischen Hauptstadt vor dem Café Le Carillon. (16. November 2015)
AFP
Schweiz: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (l.) und der französische Botschafter René Roudaut hielten vor der französischen Botschaft eine Schweigeminute ab, ... (16. November 2015)
Schweiz: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (l.) und der französische Botschafter René Roudaut hielten vor der französischen Botschaft eine Schweigeminute ab, ... (16. November 2015)
Keystone
... und auch vor dem Basler Rathaus schwiegen die Passanten. (16. November 2015)
... und auch vor dem Basler Rathaus schwiegen die Passanten. (16. November 2015)
Keystone
Deutschland: In Berlin hielten Leute in der Nähe des Brandenburger Tors inne. (16. November 2015)
Deutschland: In Berlin hielten Leute in der Nähe des Brandenburger Tors inne. (16. November 2015)
Reuters
England: Auch Liverpool im Nordwesten Englands stand am Mittag für eine Minute still. (16. November 2015)
England: Auch Liverpool im Nordwesten Englands stand am Mittag für eine Minute still. (16. November 2015)
AFP
Elfenbeinküste: In der Hauptstadt Abidjan versammelten sich wichtige Minister vor der französischen Botschaft und dachten an die Opfer. (16. November 2015)
Elfenbeinküste: In der Hauptstadt Abidjan versammelten sich wichtige Minister vor der französischen Botschaft und dachten an die Opfer. (16. November 2015)
AFP
Monaco: Prinzessin Charlène, Prinzessin Alexandra von Hannover und Prinz Albert II. von Monaco schwiegen ebenfalls. (16. November 2015)
Monaco: Prinzessin Charlène, Prinzessin Alexandra von Hannover und Prinz Albert II. von Monaco schwiegen ebenfalls. (16. November 2015)
Reuters
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Hunderte Angehörige trauern in Frankreich und auf der ganzen Welt um die Opfer der Anschläge von Paris. Andere wünschten, sie könnten endlich trauern: Rund drei Tage nach dem blutigen Sturmlauf in Paris sind noch immer nicht alle Leichen identifiziert. Gestern Abend gab Premierminister Manuel Valls bekannt, dass die Ermittler 103 der 129 Opfer identifizieren konnten, «20 bis 30» stünden noch aus. Die Rechtsmediziner stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Die grosskalibrigen Kugeln der Kalaschnikows, mit denen die Attentäter das Feuer auf Besucher im Konzertsaal Bataclan sowie in Cafés und Bars eröffnet hatten, können Opfer bis zur Unkenntlichkeit zurichten. Kommt hinzu, dass viele Besucher in der Konzerthalle ihre Dokumente in der Handtasche an der Garderobe gelassen haben dürften. Wie ein Experte des rechtsmedizinischen Instituts in Paris dem «L’Express» sagte, wäre es nicht erstaunlich, würde es nochmals zwei Tage dauern, bis alle Opfer identifiziert worden sind.

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