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Wie eine Massenpanik unter 80'000 Fans verhindert wurde

Geschossen und gebombt wurde auf den Pariser Strassen, während im Stade de France noch Fussball lief. Bewusst hielt man Informationen zurück.

Der Gesichtsausdruck von Frankreichs Aussenverteidiger Patrice Evra sprach Bände. Alle der über 80'000 Menschen im Pariser Stade de France zuckten zusammen, als in der 17. Minute des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland ein lauter Knall zu hören war. Gerade hatten sich vor zwei Schnellrestaurants in der Vorortstadt Saint Denis zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, weil sich die Behörden jedoch bewusst entschieden, diese Information den Anwesenden vorzuenthalten, brach keine Massenpanik aus. Vielmehr wurde der Knall für einen pyrotechnischen Effekt gehalten, schreibt «Spiegel online».

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