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«Das Spiel ist aus für Ghadhafi»

Nato-Chef Rasmussen glaubt, dass der Konflikt in Libyen nicht militärisch gelöst werden kann. Für das Ghadhafi-Regime sieht er jedoch keine Zukunft.

«Wir haben Ghadhafi gestoppt»: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.
«Wir haben Ghadhafi gestoppt»: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.
Keystone

Ungeachtet der anhaltenden Pattsituation in Libyen ist Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen überzeugt, dass die Zeit für den libyschen Machthaber Muammar al-Ghadhafi ausläuft. «Das Spiel ist aus für Ghadhafi. Er sollte besser früher als später erkennen, dass für ihn und sein Regime kein Platz mehr ist», sagte Rasmussen am Sonntag im US-Fernsehsender CNN. «Wir haben Ghadhafi gestoppt. Seine Zeit läuft aus. Er ist mehr und mehr isoliert», sagte der Nato-Chef.

Es sei schwer vorstellbar, dass die «empörenden und systematischen Angriffe auf das libysche Volk aufhören, solange Ghadhafi an der Macht bleibt», sagte Rasmussen weiter. Zugleich gestand er aber ein, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gebe, sondern das Patt nur politisch gelöst werden könne. Die Nato leitete seit März die Luftangriffe der internationalen Militärkoalition, die auf der Basis der UN-Resolution 1973 die Sicherheit der Zivilbevölkerung sichern und weitere Angriffe verhindern sollen.

AFP/jak

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