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Syriens Opposition will zu den Waffen greifen

Die Gewalt des Regimes von Bashar al-Assad gegen die Aufständischen scheint nun jene Gegengewalt zu provozieren, die es bisher zu bekämpfen vorgab.

Aufstand: In Ägypten lebende Syrer demonstrieren vor dem Hauptquartier der Arabischen Liga in Kairo.
Aufstand: In Ägypten lebende Syrer demonstrieren vor dem Hauptquartier der Arabischen Liga in Kairo.
Keystone

Bei allen weltanschaulichen Differenzen waren sich die Aufständischen in Syrien in zwei Punkten immer einig: Eine militärische Intervention von aussen kommt nicht infrage. Und: Der Protest muss friedlich bleiben, weil jede Bewaffnung einen vernichtenden Gegenschlag des Regimes provozieren würde. Nach einem halben Jahr der Selbstaufopferung mit über 2600 Toten und Zehntausenden Vermissten, nach dem gescheiterten Versuch, den Sturz von Präsident Bashar al-Assad durch tägliche Demonstrationen im Fastenmonat Ramadan zu erzwingen, vor allem aber nach dem Triumph der Rebellen in Libyen scheint sich die Stimmung zu drehen.

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