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Was soll aus Ghadhafi werden?

Paris und London gegen Rom und Berlin: In Europa streiten zwei rivalisierende Lager über eine Lösung für den Konflikt in Libyen.

Wird zum Spielball eines europäischen Prestigeduells: Muammar al-Ghadhafi, hier als Karikatur in Benghazi an eine Wand gesprayt.
Wird zum Spielball eines europäischen Prestigeduells: Muammar al-Ghadhafi, hier als Karikatur in Benghazi an eine Wand gesprayt.
Reuters

Vor dem Hintergrund des Krieges in Libyen spielt sich ein europäisches Prestigeduell ab: Die militärische Intervention gegen Muammar al-Ghadhafis Truppen hat die vier grössten Nationen des Kontinents in zwei Lager gedrängt – die entschlossenen Franzosen verbündeten sich mit den ebenfalls dezidierten Briten, was in den französischen Medien bereits als Neuauflage der «Entente cordiale» («Herzliches Einverständnis») beschrieben wird; die zögerlichen Italiener schauen mit Sympathie zu den ebenfalls verhaltenen Deutschen und hoffen auf deren Hilfe. Vor dem geplanten Gipfeltreffen von morgen Dienstag in London haben sich die beiden Lager übers Wochenende mehr oder weniger offen mit ihren Ideen für eine diplomatische und politische Lösung des Konflikts in Libyen gemessen.

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