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Abstimmung über Rentenreform verschoben

Wegen hunderter Änderungsanträge findet in Frankreich die Abstimmung über die Rentenreform frühestens am Donnerstag statt. Derweil gehen die Proteste weiter.

Entspannung beim Treibstoff: Ein Tanklastwagen verlässt eine Raffinerie in Donges.
Entspannung beim Treibstoff: Ein Tanklastwagen verlässt eine Raffinerie in Donges.
Keystone
Zieht die Fäden: Der 16-jährige Chef der linken Gewerkschaft der Gymnasiasten, Victor Colombani.
Zieht die Fäden: Der 16-jährige Chef der linken Gewerkschaft der Gymnasiasten, Victor Colombani.
AFP
Auslandsverbindungen betroffen: Auch die TGV-Angestellten streiken.
Auslandsverbindungen betroffen: Auch die TGV-Angestellten streiken.
Keystone
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Die Schlussabstimmung über die umstrittene Rentenreform im französischen Senat verzögert sich. Sie hätte ursprünglich heute im Laufe des Tages stattfinden sollen. Weil aber mehrere hundert Änderungsanträge eingegangen sind, welche die Abgeordneten prüfen müssen, wurde die Abstimmung auf einen späteren Termin in dieser Woche verschoben. Sie dürfte frühestens morgen Donnerstag stattfinden.

In Lyon und anderen Orten standen derweil erneut Autos und Mülltonnen in Flammen. Randalierer schlugen Schaufenster ein und plünderten Geschäfte. Schüler blockierten den Platz der Republik und die Bastille im Zentrum von Paris. Im westfranzösischen Le Mans brannte eine Schule aus. Seit Beginn der Proteste vor einer Woche wurden nach Angaben der Regierung über 1100 Jugendliche festgenommen.

Gewerkschaften warnen vor Radikalisierung

Gewerkschaften und Regierung in Frankreich haben angesichts der gewaltsamen Ausschreitungen bei Schülerdemonstrationen vor einer Radikalisierung der Renten-Proteste gewarnt. Präsident Nicolas Sarkozy kündigte Schritte an, um die öffentliche «Ordnung sicherzustellen». Die Polizei solle gegen «Randalierer» vorgehen. Die Gewerkschaften riefen die Demonstranten zur «Friedfertigkeit» auf.

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