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AfD-Chef Gauland will sein Amt loswerden

Alexander Gauland braucht einen Nachfolger, der die Partei zusammenhält. Was macht der 78-Jährige, wenn das schiefgeht?

Das Scharnier zwischen den Flügeln: Gauland ist der Einzige, dessen Autorität von allen in der Partei respektiert wird. Foto: Felipe Trueba (Keystone)
Das Scharnier zwischen den Flügeln: Gauland ist der Einzige, dessen Autorität von allen in der Partei respektiert wird. Foto: Felipe Trueba (Keystone)

Für viele Beteiligte ist das, was sich am AfD-Parteitag vor zwei Jahren in Hannover abgespielt hat, noch immer ein Trauma: Alexander Gauland schlug einen Kandidaten für den Vorsitz neben Jörg Meuthen vor. Dann hielt die nahezu unbekannte und später als extremistisch aus­geschlossene Doris von Sayn-Wittgenstein eine flammende Rede und wurde um ein Haar anstelle von Gaulands Favorit zur Parteichefin ­gewählt. Um ein ­Debakel zu verhindern, ging der «Alte» schliesslich dazwischen und liess sich selbst wählen.

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