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Cameron kämpft bis zum Schluss

Der britische Premier dürfte heute bei der Nominierung von Jean-Claude Juncker zum Kommissionschef isoliert dastehen.

Die Unterstützung für seine Position schwindet: David Cameron während der Gedenkfeier in Ypern. Foto: Julien Warnand (Keystone)
Die Unterstützung für seine Position schwindet: David Cameron während der Gedenkfeier in Ypern. Foto: Julien Warnand (Keystone)

Eigentlich wollten die Staatenlenker gestern des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gedenken. EU-Rats­präsident Herman Van Rompuy hatte die Staats- und Regierungschefs zum Auftakt eines zweitägigen Gipfels ins westbelgische Ypern geladen. Doch der Streit um die heute geplante Nominierung von Jean-Claude Juncker als Präsident der EU-Kommission begleitete die Chefs bis an den historischen Schauplatz von Europas blutigem Stellungskrieg.

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