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Stunden vor dem Attentat schickte er ein Bomben-Emoji

Der Waadtländer Damien G. kannte die Hintermänner des Bataclan-Anschlags in Paris. Eine Spurensuche in Syrien.

Kurt Pelda
Kurz bevor Männer mit Sturmgewehren in die Menge schossen: Die Band Eagles of Death Metal spielen am 13. November 2015 im Bataclan in Paris. Foto: AFP
Kurz bevor Männer mit Sturmgewehren in die Menge schossen: Die Band Eagles of Death Metal spielen am 13. November 2015 im Bataclan in Paris. Foto: AFP

Es war eine sonderbare Nachricht, die Damien G. seiner Halbschwester am 13. November 2015 schickte. Wo sie sei, und ob sie sich nicht gerade in Paris aufhalte, fragte der Waadtländer Jihadist von der syrisch-irakischen Konfliktzone aus. Sie antwortete, dass es ihr gut gehe und sie sich nicht in Paris befinde. Daraufhin schickte ihr der Halbbruder ein Bomben-Emoji. Wenige Stunden später, nach den ersten Meldungen zur Terrorattacke auf das Pariser Bataclan-Theater, realisierte die Waadtländerin, warum Damien G. ihr geschrieben hatte. Er musste von den Anschlägen gewusst haben und hätte seine Halbschwester gegebenenfalls gewarnt. Doch sie war in der Schweiz.

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