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Das Afghanistan-Trauma der Deutschen

Die Regierung in Berlin rechtfertigt den Einsatz am Hindukusch. Doch der Rückhalt in der Bevölkerung nimmt täglich ab.

Mahnwache für gefallen Soldaten in Berlin.
Mahnwache für gefallen Soldaten in Berlin.
Keystone
Bundeswehrsoldaten in Kundus Verladen Särge von drei gefallenen Kameraden in einen Hubschrauber.
Bundeswehrsoldaten in Kundus Verladen Särge von drei gefallenen Kameraden in einen Hubschrauber.
Keystone
De Maizière im Gespräch mit Deutschen Polizisten an der Polizeischule in Kabul. Deutschland hat eine Hauptaufgabe in der Ausbildung von afghanischen Polizisten übernommen.
De Maizière im Gespräch mit Deutschen Polizisten an der Polizeischule in Kabul. Deutschland hat eine Hauptaufgabe in der Ausbildung von afghanischen Polizisten übernommen.
Keystone
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Am Anfang ist es noch recht lustig. «Bitte nennen Sie dem Ausschuss Ihren vollständigen Namen», wird der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) aufgefordert. Alle Namen? Der Saal lacht, der Minister auch. Er hat ja zehn Vornamen. Doch dann wird es schnell ernst. Der Ausschuss will aufklären, wer wann was über jenen von Deutschen befohlenen Luftangriff auf zwei Tanklaster im afghanischen Kunduz gewusst hat, bei dem am 4. September 2009 rund 140 Menschen, darunter viele Zivilisten, starben.

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