Zum Hauptinhalt springen

Das sind die Folgen des Debakels

Die Schuldenkrise von Griechenland ist für Europa eine grosse Herausforderung. Für die Schweiz lauert die grösste Gefahr in einer weiteren Abwertung des Euros. Neun Fragen und Antworten zu der aktuellen Situation.

Es geht an die Substanz: die EU-Fahne über dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis in Athen.
Es geht an die Substanz: die EU-Fahne über dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis in Athen.
Keystone

1. Was ist eigentlich das Problem von Griechenland?

Griechenland hat viel zu hohe Schulden. Derzeit beträgt der Schuldenberg der Griechen 300 Milliarden Euro. Bisher konnte der Staat die Schuldzinsen noch begleichen. Doch weil die griechische Wirtschaftsleistung derzeit schrumpft, wird es für den Staat zunehmend schwieriger, die Zinsen zu schultern. Am 19.Mai muss Athen eine Kredittranche von 8,5 Milliarden Euro begleichen. Der Staat wird nicht fähig sein, diese zu bezahlen. Deshalb sollen die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Bürgschaft von zunächst 30 bis 45 Milliarden Euro einspringen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.