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Die Angst der Starken

Bei Menschenrechtsgruppen mehren sich Beschwerden russischer Wehrpflichtiger. Sie würden nicht nur wider ihren Willen, sondern auch entgegen des Gesetzes in der Ukraine stationiert.

Hart umkämpftes Gebiet: Pro-russische Rebellen nehmen Ukrainische Stellungen in der Nähe des Sergey-Prokofiev-Flughafen in Donezk unter Beschuss. (14. Oktober 2014)
Hart umkämpftes Gebiet: Pro-russische Rebellen nehmen Ukrainische Stellungen in der Nähe des Sergey-Prokofiev-Flughafen in Donezk unter Beschuss. (14. Oktober 2014)
Dimitry Lovetsky, Keystone
Panzergrenadier: Pro-russische Truppen bereiten einen Panzerkonvoi in der Nähe von Yanakiyevo in Donezk vor. (20. Juni 2014)
Panzergrenadier: Pro-russische Truppen bereiten einen Panzerkonvoi in der Nähe von Yanakiyevo in Donezk vor. (20. Juni 2014)
Dimitry Lovetsky, Keystone
Munitionstransport: Pro-russische Rebellen tragen Munitionsboxen zu ihrer Stellung nahe des Flughafens in Donezk. (9. Oktober 2014)
Munitionstransport: Pro-russische Rebellen tragen Munitionsboxen zu ihrer Stellung nahe des Flughafens in Donezk. (9. Oktober 2014)
Dimitry Lovetsky, Keystone
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Eigentlich dürfen russische Wehrdienstleistende nicht im Ausland kämpfen, doch es mehren sich Berichte, dass genau dies in der Ukraine passiert. Um dem Vorgehen einen legalen Anschein zu geben, werden sie offenbar genötigt, sich als Zeitsoldaten zu verpflichten.

Menschenrechtsgruppen haben in den vergangenen Monaten Dutzende Beschwerden russischer Wehrpflichtiger erhalten. Diese sagen, sie seien überrumpelt oder gewaltsam dazu gebracht worden, sich als Zeitsoldat zu verpflichten. Dann seien sie zu Militärübungen in die Region Rostow an der Grenze zur Ukraine gebracht worden. Weil nach dem Gesetz nur Zeitsoldaten im Ausland eingesetzt werden dürfen, wächst unter Angehörigen die Sorge, dass unerfahrene Wehrpflichtige zum Kampf in die Ostukraine geschickt werden könnten.

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