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Die Bruchlandung der Rebekah Brooks

Der Job weg, der Ruf dahin. Die Bilderbuchkarriere der Ex-«News International»-Chefin Rebekah Brooks ist abrupt zu Ende gegangen. Heute stellt sie sich einer parlamentarischen Befragung. Ein Porträt.

Muss heute im Parlament aussagen: Rebekah Brooks, ehemalige Chefredaktorin des Skandalblatts «News of the World» (2000 - 2003) und Verlagsmanagerin von Murdochs Zeitungsimperium News International.
Muss heute im Parlament aussagen: Rebekah Brooks, ehemalige Chefredaktorin des Skandalblatts «News of the World» (2000 - 2003) und Verlagsmanagerin von Murdochs Zeitungsimperium News International.
Reuters
Mentor Rupert Murdoch hält nach wie vor zu seiner langjährigen Mitarbeiterin.
Mentor Rupert Murdoch hält nach wie vor zu seiner langjährigen Mitarbeiterin.
Reuters
«Hacked off with high fares?» – «Genervt von hohen Flugpreisen?» – «Ich mach' mich aus dem Staub mit Ryanair»: Die Billig-Airline wirbt neuerdings mit Rebekah Brooks' Konterfei.
«Hacked off with high fares?» – «Genervt von hohen Flugpreisen?» – «Ich mach' mich aus dem Staub mit Ryanair»: Die Billig-Airline wirbt neuerdings mit Rebekah Brooks' Konterfei.
Ryanair.com
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Sie stellte die Menschen gern an den Pranger. Und bei ihren Mitarbeitern, so heisst es, habe Rebekah Brooks, ehemalige Chefredaktorin des Skandalblattes «News of the World», einen strengen und ungnädigen Führungsstil praktiziert. Jetzt erlebt die zurückgetretene «News International»-Chefin am eigenen Leib, was es heisst, in den Medien vorgeführt zu werden. Denn das Blatt hat sich für die einst mächtigste Medienfrau der Welt drastisch gewendet. Am vergangenen Freitag gab die Murdoch-Protegée ihren Rücktritt als Geschäftsführerin vom «News International»-Medienimperium bekannt, am Sonntag wurde sie in London verhaftet und während neun Stunden von der Polizei verhört. Heute Dienstag wird sie sich – eine Stunde nach Rupert und James Murdoch – ebenfalls einer Anhörung im Parlament stellen.

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