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Die Party ist vorbei

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit tritt zurück – und das ist gut so.

Prägt seit Jahren das Bild Berlins: Klaus Wowereit.
Prägt seit Jahren das Bild Berlins: Klaus Wowereit.
Keystone
Hat den Rücktritt per 11. Dezember angekündigt: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit an der Berlinale.
Hat den Rücktritt per 11. Dezember angekündigt: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit an der Berlinale.
EPA/DANIEL NAUPOLD, Keystone
Klaus Wowereit posiert mit der Fernseh-Figur Sandmann bei der Eröffnung der IFA-Ausstellung. (31. August 2012)
Klaus Wowereit posiert mit der Fernseh-Figur Sandmann bei der Eröffnung der IFA-Ausstellung. (31. August 2012)
Thomas Peter, Reuters
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Wer Klaus Wowereit einmal getroffen hat, der erinnert sich an eine irgendwie gute Laune, die herrschte; an Lässigkeit; daran, dass man gelacht hat. Zum Beispiel damals auf dem Kollwitzplatz, im Herzen des Trendviertels Prenzlauer Berg.

Wowereit hatte einen Wahlkampfauftritt, er sprach über Currywürste, scherzte mit einem Besoffenen, der die Veranstaltung störte. Am Schluss gab es «Wowi-Bären», süsse Plüschtierchen mit Berlin-T-Shirts, die der Regierende Bürgermeister vergnügt in die Menge warf. Politik ist in Deutschland oft eine trockene Angelegenheit. Nicht mit Wowereit. Er regierte mit spassvogelhafter Leichtigkeit. Den Berlinern gefiel das lange. Zuletzt ging es vielen nur noch auf die Nerven.

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