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Die Spiele des Geheimdienstes

Russland erwartet die Athleten und Zuschauer der Olympischen Spiele mit Drohnen, Radaranlagen und viel Polizei. Ziel dieser Überwachung sind nicht nur mögliche Terroristen, sondern auch die eigene Bevölkerung.

Volle Überwachung: 40'000 russische Polizisten werden bei den Olympischen Spielen im Einsatz sein.
Volle Überwachung: 40'000 russische Polizisten werden bei den Olympischen Spielen im Einsatz sein.
Markus Stuecklin, Keystone

Der Mann, der am vergangenen Mittwoch der Öffentlichkeit das Sicherheitskonzept für die Olympischen Winterspiele in Sotschi vorstellte, nannte weder sein Amt noch seinen Rang. Als «Alexei Lawrischew, einen Vorgesetzten im FSB» zitierten ihn später die russischen Journalisten. Fragen wurden nur von staatlichen Medien angenommen. Öffentlichkeit und Geheimdienste – das passt schlecht zusammen. Aber da der Föderale Sicherheitsdienst (FSB) in Russland inzwischen für fast alles im Staat zuständig ist – vom Grenzschutz über die Steuerfahndung bis zur Terrorbekämpfung –, musste ja jemand erklären, was das Gastgeberland für die Sicherheit seiner Besucher tut.

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