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«Diese Männer erledigen nur die Drecksarbeit»

In Kiew eskaliert die Gewalt: Bei Ausschreitungen in der ukrainischen Hauptstadt sind mehrere Menschen getötet worden. Ukraine-Experte Ewald Böhlke kommentiert die Lage vor Ort.

Nicht mehr in der Kälte des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew trägt er seine Parolen vor, sondern im gediegenen Ambiente der diplomatischen Hochkultur: Klitschko in München. (1. Februar 2014)
Nicht mehr in der Kälte des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew trägt er seine Parolen vor, sondern im gediegenen Ambiente der diplomatischen Hochkultur: Klitschko in München. (1. Februar 2014)
AFP
«Es gibt keine einzige heile Stelle an meinem Körper»: Dmitri Bulatow wurde nach eigenen Angaben entführt und gefoltert.
«Es gibt keine einzige heile Stelle an meinem Körper»: Dmitri Bulatow wurde nach eigenen Angaben entführt und gefoltert.
Screenshot Youtube/euronews
...und wurde dann attackiert. (19. Januar 2014)
...und wurde dann attackiert. (19. Januar 2014)
Reuters
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Bei Ausschreitungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sollen heute mehrere Personen ums Leben gekommen sein – die Konfliktparteien schieben sich die Schuld gegenseitig zu. Warum ist die Gewalt eskaliert? Offenbar haben mehrere Parteien das Interesse an einer Eskalation. Wir haben es hier mit jungen Männern aus der rechtsextremen Szene zu tun, die mit der ukrainischen Opposition nichts gemein haben– das Gewaltpotenzial unter ihnen ist hoch. Diese Männer erledigen nur die Drecksarbeit – die Frage ist nur, für wen. Das kann nur jemand sein, der Präsident Janukowitsch an der Macht halten will. Es ist schwierig herauszufinden, wer heute geschossen hat, das Durcheinander ist gross.

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