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Durch Ungarn geht es jetzt viel schneller

Täglich erreichen zwei bis drei Sonderzüge der ungarischen Bahn die österreichische Grenze. Dort wird der Ton rauer.

Mit dem Zug durch Ungarn: Nur die letzten Meter über die österreichische Grenze müssen die Flüchtlinge zu Fuss gehen (22. September 2015).
Mit dem Zug durch Ungarn: Nur die letzten Meter über die österreichische Grenze müssen die Flüchtlinge zu Fuss gehen (22. September 2015).
David W Cerny, Reuters

Sie kommen wieder über die Grenze. Zu Fuss vom ungarischen Grenzbahnhof. Tausende. Tag und Nacht. Ungarn hat zwar offiziell seine Grenze zu Serbien mit Zaun, Polizei- und Militärpatrouillen dichtgemacht. Dennoch kamen in den vergangenen Tagen über zehntausend Flüchtlinge am ungarisch-österreichischen Grenzübergang Hegyeshalom, Nickesldorf an. Sie hatten nur den beschwerlichen Umweg über Kroatien machen und dort mehrere Tage warten müssen. Dann brachte sie die kroatische Bahn an die ungarische Grenze, wo sie die Ungarn widerwillig aber doch übernahmen und in Bussen und Sonderzügen nach Hegyeshalom und den kleineren Grenzübergang Heiligenkreuz im Südburgenland brachte.

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