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Ein «Green New Deal» für Italien

Die Regierung hat in Rom ein umfangreiches Paket mit Massnahmen zum Umweltschutz beschlossen.

«Der erste Schritt in Richtung eines italienischen Green New Deals»: Journalisten umgeben Italiens Umweltminister Sergio Costa in Rom. (10. Oktober 2019) Bild: Riccardo Antimiani/EPA
«Der erste Schritt in Richtung eines italienischen Green New Deals»: Journalisten umgeben Italiens Umweltminister Sergio Costa in Rom. (10. Oktober 2019) Bild: Riccardo Antimiani/EPA

Die italienische Regierung hat am Donnerstagabend ein umfangreiches Paket mit Massnahmen zum Umweltschutz verabschiedet.

Das Paket sei der erste Schritt in Richtung eines italienischen «Green New Deals» nach europäischem Vorbild, mit dem der ökologischen Umbau der Industriegesellschaft vorangetrieben werden soll, kündigte der italienische Umweltminister Sergio Costa an.

Das Umweltpaket sieht unter anderem Steuerbegünstigungen für die Verschrottung von Autos der Schadstoffklassen bis Euro 3. Auch der Erwerb umweltfreundlicher Motorroller und Motorräder wird gefördert.

Steuerentlastungen sind für Grosshändler geplant, die Produkte ohne Verpackung wie Lebensmittel, Waschmittel, oder Hygieneprodukte verkaufen. Kaufleute, die eine «grüne Ecke» in ihrem Laden einrichten, wo Produkte ohne Verpackung angeboten werden, sollen eine staatliche Förderung von 5000 Euro erhalten. Damit soll die Müllproduktion stark reduziert werden.

20 Millionen Euro sind für den Erwerb umweltfreundlicher Schulbusse vorgesehen. Weitere 30 Millionen Euro sollen der Aufforstung städtischer Grünflächen dienen.

«Italien hat beschlossen, den richtigen Weg zu beschreiten: Wir wollen umweltschädliche Emissionen auf Null drücken und nachhaltig soziales und wirtschaftliches Wachstum fördern», betonte Premier Giuseppe Conte. Italien wolle in Sachen «grüne Wirtschaft» eine Vorreiterrolle spielen.

(SDA)

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