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Ein Papst, der leicht missverstanden wird

2015 ist für Papst Franziskus das Entscheidungsjahr. Kurienreform und Bischofssynode sollen die Kirche verändern. Offensichtlich aber nur innerhalb des engen Spielraums des Kirchenrechts. Wohin geht die Reise?

MeinungEine Spurensuche von Michael Meier
Papst Franziskus bei seiner Ankunft zur Generalaudienz auf dem Petersplatz im Vatikan (8. Januar 2014): Es ist seine Symbol- und Bildsprache, die dem Papst die Sympathien der Gläubigen einbringt. Foto: Gabriel Bouys (AFP)
Papst Franziskus bei seiner Ankunft zur Generalaudienz auf dem Petersplatz im Vatikan (8. Januar 2014): Es ist seine Symbol- und Bildsprache, die dem Papst die Sympathien der Gläubigen einbringt. Foto: Gabriel Bouys (AFP)

Sein Glanz ist vielleicht auch sein Verhängnis: Franziskus ist der katholischste Papst seit langem. Mit Gesten und Symbolen bedient er die katholische Au­genreligion wie kaum ein Papst vor ihm. Die Ohrenreligion der Reformatoren, die sich auf das Wort Gottes beruft, die Bilder aber verschmäht, ist seine Sache nicht. Franziskus ist der Papst der Bilder, nicht des Wortes und der Taten.

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