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Extremisten verprügeln Immigranten in Athen

In Athen machen rechtsradikale Banden Jagd auf dunkelhäutige Einwanderer. Bei den Zusammenstössen am Donnerstag verletzten sich mindestens 25 Menschen.

In Schwarz gekleidet und bewaffnet: Rechtsradikale ziehen am Donnerstag durch die Strassen von Athen.
In Schwarz gekleidet und bewaffnet: Rechtsradikale ziehen am Donnerstag durch die Strassen von Athen.
Keystone

Banden rechtsradikaler Jugendlicher haben am Donnerstag in Athen Jagd auf dunkelhäutige Einwanderer gemacht. Mindestens 25 Menschen wurden bei den mehrstündigen Zusammenstössen verletzt, berichteten Sprecher zweier Krankenhäuser. Es handele sich um 19 Immigranten und sechs Griechen.

Mehrere Hundert schwarz gekleidete Ultranationalisten marschierten durch mehrheitlich von Einwanderern bewohnte Viertel, Zuwanderer wurden von mit Motorradhelmen bekleideten Rowdys verprügelt und von Jugendlichen durch Seitenstrassen gejagt. Die Polizei ging dazwischen und setzte Tränengas ein. Nach Polizeiangaben wurden etwa 48 Personen festgenommen.

Ähnliche Ausschreitungen waren am Dienstagabend nach einem tödlichen Angriff auf einen Mann ausgebrochen, der seine schwangere Frau ins Krankenhaus fahren wollte. Rechtsgerichtete Gruppen machten Einwanderer für die Bluttat verantwortlich. Laut Polizei gab es dafür jedoch keine Anhaltspunkte.

dapd/mrs

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