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«Folgt Forza Italia und handelt mit mir»

Silvio Berlusconis Ausschluss aus dem Senat rückt näher: Das zuständige Gremium hat sich in einem ersten Votum gegen ihn ausgesprochen. Der Cavaliere gibt sich trotzig und verkündet die Neugründung seiner Partei.

«Ich bezahle einen hohen Preis, weil ich die Linke gestoppt habe»: Silvio Berlusconi in seiner Videobotschaft. (Screenshot: RepubblicaTV)
«Ich bezahle einen hohen Preis, weil ich die Linke gestoppt habe»: Silvio Berlusconi in seiner Videobotschaft. (Screenshot: RepubblicaTV)

Mehrmals hatte Silvio Berlusconi eine Videobotschaft angekündigt, und mehrmals liess er sie verschieben. Erst wenige Stunden vor der Sitzung des Senatsausschusses, der über die politische Zukunft des Cavaliere zu beraten hatte, ging die Videobotschaft am frühen Abend auf Sendung. In seiner TV-Ansprache attackierte Berlusconi die italienische Justiz, die ihn seit 20 Jahren, seit seinem Einstieg in die Politik, verfolgt, wie er behauptet. Als jüngstes Beispiel erwähnte Berlusconi den am Dienstag bekannt gewordenen Entscheid des Kassationsgerichts in Rom zu einem Korruptionsfall. Gemäss dem letztinstanzlichen Urteil muss die von Berlusconi kontrollierte TV-Holding Fininvest eine Entschädigung in der Höhe von 560 Millionen Euro zahlen.

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