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Forza Italia 2.0

Silvio Berlusconi, dem der Ausschluss aus dem Senat droht, gründet seine Partei neu. Ist das nur ein Etikettenschwindel des gerissenen Cavaliere? Oder steckt mehr hinter «Forza Italia»?

Zurück zu den Wurzeln in der Hoffnung auf bessere Zeiten: Silvio Berlusconi anlässlich eines Auftritts in Rom, kurz nach der rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs, bereits vor einer «Forza Italia»-Kulisse.
Zurück zu den Wurzeln in der Hoffnung auf bessere Zeiten: Silvio Berlusconi anlässlich eines Auftritts in Rom, kurz nach der rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs, bereits vor einer «Forza Italia»-Kulisse.
Keystone

In seiner gestrigen Videobotschaft machte Silvio Berlusconi klar, dass er selbst bei einem Senatsausschluss in der Politik bleiben will. Und er äusserte weiterhin seinen Anspruch auf eine führende Rolle in der italienischen Politik. «Man kann sich auch politisch betätigen, wenn man nicht im Parlament sitzt», sagte Berlusconi. «Nicht ein Parlamentssitz macht den politischen Leader aus, sondern die Unterstützung des Volkes.» Dann kündigte er die Neugründung seiner Partei an: Aus dem Popolo della Libertà (PDL), zu Deutsch «Volk der Freiheit», wird wieder Forza Italia.

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