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«Franziskus wird die fehlenden Rechte der Christen ansprechen»

Die Benachteiligung der Christen in der Türkei und die Islamfeindlichkeit im Westen: Das sind laut Kirchenexperte Michael Meier die heiklen Themen des Papstbesuchs in der Türkei.

Er fordert einen ernsthaften Dialog zwischen den Religionen: Papst Franziskus vor dem Abflug in die Türkei.
Er fordert einen ernsthaften Dialog zwischen den Religionen: Papst Franziskus vor dem Abflug in die Türkei.
Reuters

Papst Franziskus hat heute einen dreitägigen Türkeibesuch begonnen. Was ist der Hintergrund dieser Reise? Der Anlass des Papstbesuchs in der Türkei ist das Andreasfest der orthodoxen Kirche. Schon Franziskus' Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. waren von Bartholomäus I., dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, zum Andreasfest eingeladen worden. Bartholomäus I. ist der höchste Exponent der orthodoxen Kirchen in Süd- und Osteuropa sowie der Vertreter von weltweit rund 300 Millionen Orthodoxen. Beim Treffen zwischen Franziskus und Bartholomäus I. geht es um eine Annäherung zwischen katholischen und orthodoxen Christen. Das ist ein Postulat, das seit Jahrzehnten besteht. Aber auch der Besuch eines Papstes wie Franziskus wird keine wesentlichen Fortschritte bringen. Man wird vor allem auf gute Stimmung machen.

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