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Franzosen verschieben Rückzug aus Mali erneut

Erst ab Ende April will Frankreich seine Soldaten aus Mali zurückholen. Deren Einsatz gegen die Islamisten dauert damit länger als zunächst geplant.

Die Islamisten wurden aus wichtigen Regionen vertrieben: Ein französischer Soldat hält in Mali Stellung. (17. März 2013)
Die Islamisten wurden aus wichtigen Regionen vertrieben: Ein französischer Soldat hält in Mali Stellung. (17. März 2013)
AFP

Die französische Armee wird nach Worten von Regierungschef Jean-Marc Ayrault erst von Ende April an mit dem Abzug aus Mali beginnen. Die Soldaten würden «von Ende des Monats April an damit anfangen, zurückzukehren», sagte Ayrault heute vor der Nationalversammlung in Paris.

Staatschef François Hollande hatte Anfang März angekündigt, es werde «ab April» eine Verringerung der französischen Truppen in Mali geben. Aussenminister Laurent Fabius hatte Anfang Februar sogar noch einen Abzug ab März in Aussicht gestellt.

Islamisten aus wichtigen Städten vertrieben

Die französische Armee hatte am 11. Januar ihren Einsatz gegen islamistische Kämpfer im Norden Malis begonnen. Die Islamisten wurden inzwischen aus den wichtigen Städten der Region vertrieben, französische Soldaten stellen ihnen noch im Ifoghas-Gebirge im Nordosten des Landes nach.

Truppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) sollen bald das französische Kontingent ablösen, danach ist der Einsatz von UNO-Blauhelmsoldaten geplant.

SDA/rbi

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