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Gegen Lega Nord wird wegen Betrugs ermittelt

Kurz vor Beginn der italienischen Wahlen werden Betrugsvorwürfe gegen einen Lega-Nord-Politiker laut: Er soll 900 falsche Unterschriften auf die Wahlliste des Kandidaten Roberto Maroni gesetzt haben.

Soll Hunderte falscher Unterschriften erhalten haben: Roberto Maroni, Spitzenkandidat der Lega Nord. (Januar 2013)
Soll Hunderte falscher Unterschriften erhalten haben: Roberto Maroni, Spitzenkandidat der Lega Nord. (Januar 2013)
Keystone

Die Staatsanwaltschaft in Italien hat Ermittlungen gegen einen Politiker der Lega Nord eingeleitet. Dem Provinzrat der Partei in Monza, Giuliano Beretta, wird vorgeworfen, rund 900 Unterschriften für die Wahlliste des Spitzenkandidaten Roberto Maroni gefälscht zu haben.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Die vor allem in Norditalien starke anti-europäische Lega Nord ist ein Bündnispartner von Silvio Berlusconis PdL (Volk der Freiheit).

Die Partei wehrte sich gegen die Vorwürfe. Beretta betonte, alle Unterschriften auf der Liste seien von ihm geprüft worden.

«Nur eine von vielen Beleidigungen»

«Auf der Liste Maroni sind nur echte Unterschriften, von Männern und Frauen, die selbst unterschrieben haben und für Maroni stimmen werden», sagte der Sekretär der Lega Nord in der Lombardei, Matteo Salvini. Das sei nur eine von vielen Beleidigungen und Verleumdungen, um einen Sieg der Lega Nord in der Lombardei zu verhindern.

Um zur Wahl zugelassen zu werden, müssen die Parteien in Italien Listen mit Unterschriften ihrer Unterstützer einreichen. Das Land wählt am Sonntag und Montag ein neues Parlament.

SDA/fko

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