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Giftschlamm erreicht die Donau

Der ätzende Schlamm aus einem ungarischen Aluminiumwerk hat am Morgen den zweitlängsten Fluss Europas erreicht.

Am Freitag kehren die Bewohner nach Kolontar zurück. Doch das Unglück ist noch nicht ausgestanden: Katastrophenexperten der EU auf der Hauptstrasse des Dorfes.
Am Freitag kehren die Bewohner nach Kolontar zurück. Doch das Unglück ist noch nicht ausgestanden: Katastrophenexperten der EU auf der Hauptstrasse des Dorfes.
Keystone
Devecser am Mittwoch, 13. Oktober. Noch gibt es viel zu reinigen.
Devecser am Mittwoch, 13. Oktober. Noch gibt es viel zu reinigen.
Keystone
Helfer versucht, seine Kleidung zu reinigen.
Helfer versucht, seine Kleidung zu reinigen.
Keystone
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Der Giftschlamm erreichte am Donnerstagmorgen bereits die Donau. Bei Messungen am Zusammenfluss von Raab und Donau sei ein leicht erhöhter Laugengehalt festgestellt worden, sagte ein Vertreter der Wasserbehörde der Nachrichtenagentur AFP.

Normalerweise liege der Wert bei acht Prozent, die Messungen hätten Werte um neun Prozent ergeben. Das Ökosystem des zweitlängsten Flusses Europas sei gefährdet.

Ministerpräsident besucht Dörfer

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat am Donnerstag die von Giftschlamm verwüsteten Dörfer besucht. Orban erklärte in der Ortschaft Kolontár, die zerstörten Häuser könnten wohl nicht an denselben Stellen wiederaufgebaut werden.

Der Rotschlamm, der am Montag aus einer Aluminiumfabrik ausgetreten war, beschädigte nach Angaben der Gemeinde 34 Häuser so stark, dass ein Wiederaufbau unmöglich ist.

AFP/oku

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