Zum Hauptinhalt springen

Gnadenlose Abrechnung mit Merkel

Gertrud Höhlers Buch «Die Patin» wirft der deutschen Kanzlerin vor, eine machtbesessene Vertreterin des Sozialismus à la DDR zu sein. Eine Kritik, die nicht nur für Merkel gefährlich ist.

Zeigt in ihrem Buch «Die Patin» mit dem Finger klar auf Angela Merkel: Gertrud Höhler, ehemalige Literaturprofessorin (71).
Zeigt in ihrem Buch «Die Patin» mit dem Finger klar auf Angela Merkel: Gertrud Höhler, ehemalige Literaturprofessorin (71).
AFP
Unter anderem wirft Höhler der Kanzlerin vor, dass sie in der Energiepolitik eine Kehrtwende vollzogen hat. Hier gibt Merkel ihre Stimme in der Parlamentsabstimmung zum Atomausstieg ab (30. Juni 2011). Der Bundestag beschloss den Atomausstieg mit grosser Mehrheit.
Unter anderem wirft Höhler der Kanzlerin vor, dass sie in der Energiepolitik eine Kehrtwende vollzogen hat. Hier gibt Merkel ihre Stimme in der Parlamentsabstimmung zum Atomausstieg ab (30. Juni 2011). Der Bundestag beschloss den Atomausstieg mit grosser Mehrheit.
AFP
Der Kanzlerin kann die Kritik momentan noch wenig anhaben. Sie sitzt weiterhin fest in ihrem Regierungssessel und geniesst den Rückhalt der Bevölkerung (hier während des Sommerinterviews mit ARD und ZDF am 26. August 2012).
Der Kanzlerin kann die Kritik momentan noch wenig anhaben. Sie sitzt weiterhin fest in ihrem Regierungssessel und geniesst den Rückhalt der Bevölkerung (hier während des Sommerinterviews mit ARD und ZDF am 26. August 2012).
Keystone
1 / 6

Gertrud Höhler sieht sich als Vertreterin der alten deutschen Garde. Die 71-jährige ehemalige Literaturprofessorin war die Vertraute von Männern wie Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl oder dem ermordeten Ex-Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen. Höhler hat zahlreiche Bücher über Politik und Wirtschaft verfasst, nicht sehr tiefgründige, aber alle von konservativem und stramm marktfreundlichem Geist durchdrungen. In der Talkshow-Szene ist sie längst ein sicherer Wert. Jetzt knöpft sie sich in ihrem neuesten Buch «Die Patin» Angela Merkel vor. Es ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Aufsteigerin aus der ehemaligen DDR.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.