Zum Hauptinhalt springen

«Griechenland geht auf Neuwahlen zu»

Trotz Protesten und Krawallen hat Griechenlands Regierung ein radikales Sparprogramm durchgebracht. Nach Ansicht des griechischen Journalisten Nikos Ikonomu ist die Papademos-Regierung aber am Ende.

Es brennt: Proteste gegen die Sparbeschlüsse in Athen. (19. Februar 2012)
Es brennt: Proteste gegen die Sparbeschlüsse in Athen. (19. Februar 2012)
AFP
Die Polizei lässt den Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament räumen.
Die Polizei lässt den Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament räumen.
Keystone
Irgendwann fährt vielleicht einer: Pendler warten an einer Busstation. (7. Februar 2012)
Irgendwann fährt vielleicht einer: Pendler warten an einer Busstation. (7. Februar 2012)
Keystone
1 / 28

Die Troika hat von Griechenland weitere drastische Einsparungen für die Auszahlung eines zweiten Rettungspakets in Höhe von 130 Milliarden Euro gefordert. Und das griechische Parlament ist in der Nacht auf Montag der Regierung und damit der Forderung von EU, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank gefolgt. Der von gewaltsamen Ausschreitungen in der Athener Innenstadt begleitete Erfolg ist für die Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lukas Papademos der Anfang vom Ende. Dies ist die Ansicht von Nikos Ikonomu, der für die grösste Zeitung von Thessaloniki, «Aggelioforos», über das politische Leben in Griechenland schreibt. «Griechenland geht auf Neuwahlen zu», sagt er im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.