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Grossbritannien schottet sich ab

Grossbritannien will wegen der Konjunkturschwäche die Einwanderung einschränken. Um keinen Rassismus aufkommen zu lassen, sollen Briten bei Anstellungen bevorzugt werden.

«Es war in der Vergangenheit zu einfach, ins Land zu kommen, und es wird schwieriger werden», sagte Immigrationsminister Phil Woolas der «Times» (Samstagausgabe).

Mit Blick auf die steigende Arbeitslosigkeit forderte er die Arbeitgeber zudem auf, Briten bevorzugt einzustellen. Ansonsten liefen sie Gefahr, den Rassismus zu schüren.

«Wenn die Menschen ihre Arbeit verlieren, wird die Frage der Einwanderung extrem schwierig», sagte Woolas dem Blatt. «Diese Regierung wird nicht zulassen, dass die Bevölkerungszahl auf 70 Millionen steigt.» Derzeit hat Grossbritannien 61 Millionen Einwohner.

Die Labour-Regierung hat seit 1997 Einwanderung gefördert. Zuletzt führte sie aber ein Punktesystem ein, das Bewerber nach ihrem Nutzen für die Wirtschaft bewertet und gut ausgebildete Einwanderer bevorzugen soll.

SDA/mbr

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