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«Ich würde alles wieder so machen»

Der österreichische Ex-Kanzler Kurz betont, dass er keinen Schritt nach dem Koalitions-Aus bereue. Von der ÖVP wurde er nun als Spitzenkandidat nominiert.

Hält an seinen Entscheidungen fest: Kanzler Kurz verlässt nach dem Misstrauensvotum das Parlament. (27. Mai 2019)
Hält an seinen Entscheidungen fest: Kanzler Kurz verlässt nach dem Misstrauensvotum das Parlament. (27. Mai 2019)
Christian Bruna, Keystone

In Österreich hat die konservative ÖVP den Ex-Kanzler und Parteichef Sebastian Kurz offiziell als Spitzenkandidaten für die Parlamentswahl im Herbst nominiert. Das gab die Partei nach der Sitzung des Parteivorstandes am Mittwoch bekannt.

Die ÖVP ist optimistisch, dass der 32-Jährige grosse Chancen auf eine Rückkehr ins Kanzleramt hat. Das Ergebnis der EU-Wahl vom vergangenen Sonntag, als die ÖVP mehr als sieben Prozentpunkte zulegte, stimme zuversichtlich, hiess es.

Kurz und seine Regierung waren einen Tag später durch ein Misstrauensvotum der Opposition gestürzt worden. Schon vorher war die ÖVP-FPÖ-Koalition infolge des Skandal-Videos von Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache geplatzt.

Für September sind Neuwahlen geplant. In Interviews betonte der Ex-Kanzler inzwischen, dass er keinen Schritt nach dem Koalitions-Aus bereue. «Ich würde alles wieder so machen», sagte er in der «Kronen Zeitung» (Mittwoch).

(SDA)

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