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In der Kolonie Nummer 14

Pussy-Riot-Sängerin Nadja Tolokonnikowa ist laut ihrem Ehemann in ein Lager in der russischen Republik Mordowien geschickt worden. Die dortigen Strafanlagen gelten als besonders hart.

Kopftuch obligatorisch: In russischen Straflagern ist nicht nur die Kleiderordnung streng.
Kopftuch obligatorisch: In russischen Straflagern ist nicht nur die Kleiderordnung streng.
Keystone
Strikte Überwachung: Gefangene Frauen im Straflager in Krasnoyarsk, Sibirien. (5. September 2007)
Strikte Überwachung: Gefangene Frauen im Straflager in Krasnoyarsk, Sibirien. (5. September 2007)
Reuters
Kirche hinter Gittern: Immerhin Beten ist im Straflager Krasnoyarsk nicht verboten.(13. Mai 2011)
Kirche hinter Gittern: Immerhin Beten ist im Straflager Krasnoyarsk nicht verboten.(13. Mai 2011)
Reuters
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Die beiden Sängerinnen der russischen Punkband Pussy Riot sind diese Woche in ihren Straflagern angekommen, wo sie für ihren Auftritt in der Christerlöserkathedrale in Moskau eineinhalb Jahre absitzen müssen. Die Verschickung wurde geheim gehalten und dauerte mehrere Tage. Von Maria Aljochina ist der genaue Aufenthaltsort nach wie vor unbekannt. Als Verwandte der jungen Frau Essenspäckchen abgeben wollten, wurde ihnen nur gesagt, Aljochina sei unterwegs in ein Lager in der Region Perm. Zwar hatten ihre Anwälte gehofft, die Moskauer Bürgerin werde in die Vorzeigeanstalt Moschaisk nahe der Hauptstadt gebracht, doch auch die Lager in Perm gehören laut Menschenrechtlern nicht zu den schlechtesten.

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