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«Jetzt brauchen wir Grenzen»

«In Osteuropa haben viele mehr Vertrauen in Brüssel als in die eigene Regierung», sagt Ivan Krastev. Foto: Franziska Rothenbühler

In Ihrem Buch «Europadämmerung» prognostizieren Sie das Ende der EU. Ist die Europawahl am 26. Mai der Anfang vom Ende?

Hat das mit dem Brexit zu tun?

Sie sehen im Brexit eine positive Auswirkung auf die EU?

Sehen Sie noch eine Chance, dass die Briten in der EU bleiben?

Die Briten versuchten ein Referendum und scheiterten ...

Also sind Volksabstimmungen wie in der Schweiz kein Vorbild für die EU?

Deshalb hat sich der Ton der Euroskeptiker gemässigt?

Wie meinen Sie das?

Wie wirkt sich dieser Konsens auf die Europawahlen aus?

Das macht Prognosen schwierig?

Wird es eine europäische Wahl, oder werden es 28 nationale Wahlen?

Wird die Wahl zum Referendum über die EU?

Das tönt beunruhigend ...

Eine Garantie, die nun von den Populisten bedroht wird?

Wo würde sich das konkret zeigen?

Wird die Wahl zu einem Duell zwischen Frankreichs liberalem Präsidenten Emmanuel Macron und Ungarns illiberalem Regierungschef Viktor Orban?

Orban kämpft gegen Migration und braucht eigentlich dringend Arbeitskräfte?

Was bleibt von Macrons Idee vom Europa, das gegen alle Unabwägbarkeiten schützt?

Der Zug der Desintegration habe den Bahnhof verlassen, schrieben Sie einmal. Sind Sie heute optimistischer?

Wie kann man einen solchen Verfall aufhalten?

Gibt es da überhaupt noch einen Platz für die Schweiz – als kleines Land ausserhalb der Gemeinschaft?