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«Monti muss Probleme lösen, die jahrelang ignoriert wurden»

Vor einem Monat wurde Mario Montis Regierung in Rom vereidigt. Was hat der Technokrat richtig gemacht? Was hätte er besser machen können? Der ehemalige Spitzendiplomat Antonio Puri Purini zieht Bilanz.

Soll Italien aus der Krise führen: Mario Monti ist seit dem 16. November Ministerpräsident Italiens. (4.12.2011)
Soll Italien aus der Krise führen: Mario Monti ist seit dem 16. November Ministerpräsident Italiens. (4.12.2011)
Keystone
Die Probleme, die Monti anpacken muss, wiegen schwer. Fast ein Drittel der italienischen Jugend findet keine Arbeit und protestiert darum regelmässig. Monti will nun mehr Geld in die Bildung investieren. (14.11.2008)
Die Probleme, die Monti anpacken muss, wiegen schwer. Fast ein Drittel der italienischen Jugend findet keine Arbeit und protestiert darum regelmässig. Monti will nun mehr Geld in die Bildung investieren. (14.11.2008)
Keystone
Ein weiterer Schritt zur Sanierung des Staatshaushaltes: Die Benzinsteuer – wer nahe der Schweizer Grenze wohnt, tankt bei uns. (12.12.2011).
Ein weiterer Schritt zur Sanierung des Staatshaushaltes: Die Benzinsteuer – wer nahe der Schweizer Grenze wohnt, tankt bei uns. (12.12.2011).
Keystone
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Herr Puri Purini, Mario Monti hat in einer sehr kritischen Situation die Regierungsführung Italiens übernommen. Wie beurteilen Sie seine ersten Massnahmen? Mario Monti hat ein äusserst schwieriges Erbe angetreten und muss Probleme lösen, die von der vorherigen Regierung jahrelang ignoriert wurden. Diese wiederum hatten ihren Ursprung in der Zeit vor der Berlusconi-Ära. Wir sprechen also von einer politisch sowie wirtschaftlich sehr prekären Situation. Über die Zusammenstellung der neuen Übergangsregierung und deren erste Entschlüsse kann ich mich nur positiv äussern: Das Sparpaket, das die neue Regierung vorgestellt hat, ist gewiss drastisch, aber vernünftig.

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