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Monti verschärft den Sparkurs

Italien soll im nächsten Jahr 10,5 Milliarden Euro sparen. Mario Monti will deshalb jede zehnte Stelle im öffentlichen Dienst streichen sowie Ausgaben im Gesundheitswesen kürzen.

«Die Einsparungen werden in keinster Weise die Qualität des Dienstes für die Bürger einschränken»: Italiens Premierminister Mario Monti. (19. Juni 2012)
«Die Einsparungen werden in keinster Weise die Qualität des Dienstes für die Bürger einschränken»: Italiens Premierminister Mario Monti. (19. Juni 2012)
Reuters

Italiens Kabinett hat in der Nacht auf heute die Verschärfung des Sparkurses des Landes beschlossen. Noch in diesem Jahr sollen 4,5 Milliarden Euro eingespart werden. Im nächsten Jahr soll die Summe auf 10,5 Milliarden Euro und 2014 auf elf Milliarden Euro steigen.

Dadurch kann die geplante Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte auf Juli kommenden Jahres hinausgezögert werden. Zudem werden Mittel für die Erdbebengebiete frei.

Ausgaben im Gesundheitswesen werden gestrichen

Unter anderem sollen Ausgaben im Gesundheitswesen gekürzt und im öffentlichen Dienst jede zehnte Stelle gestrichen werden. Diese Pläne hatten bereits Gewerkschaftsvertreter veranlasst, Proteste anzukündigen.

«Die Einsparungen werden in keinster Weise die Qualität des Dienstes für die Bürger einschränken», sagte Ministerpräsident Mario Monti nach der siebenstündigen Sitzung seines Kabinetts vor Journalisten.

SDA/ses

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