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«Nur» noch 294 Terrorakte in Europa

In den EU-Ländern – mit Ausnahme Grossbritanniens – sind im vergangenen Jahr ein Drittel weniger terroristische Angriffe verübt worden als 2008.

Terroranschlag auf Mallorca am 30. Juli 2009: Touristen schauen gespannt auf den Tatort.
Terroranschlag auf Mallorca am 30. Juli 2009: Touristen schauen gespannt auf den Tatort.

Insgesamt habe es 294 terroristische Aktionen gegeben und damit 33 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Gegenüber 2007 habe sich die Zahl fast halbiert, erklärte die Polizeibehörde Europol in Den Haag. Die Zahl der Todesopfer durch die Anschläge stieg indes im vergangenen Jahr auf sechs gegenüber vier Todesopfern im Jahr 2008.

Die meisten Angriffe gehen demnach auf das Konto der in Frankreich und Spanien aktiven baskischen Untergrundorganisation ETA sowie der Korsischen Befreiungsfront FLNC.

Trotz der Tatsache, dass es 2009 nur einen radikalislamischen Angriff gab, bleibe der islamistische Terrorismus dennoch die «grösste Gefahr für die meisten EU-Mitgliedstaaten», erklärte Europol.

Grossbritannien und Nordirland nicht integriert

Europol definiert Terrorangriffe als jede geplante oder ausgeführte Aktion, die einem Land oder einer internationalen Organisation schwer schaden könnte, indem sie zum Ziel hat, die Bevölkerung einzuschüchtern oder die Strukturen eines Landes zu schwächen.

Europol lässt Grossbritannien und Nordirland aus der Statistik heraus, da dort andere Kriterien zur Erfassung und Klassifizierung terroristischer Angriffe zugrunde gelegt werden.

SDA/bru

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