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«Regionen spüren ein Demokratiedefizit»

Die schottische Politologin Eve Hepburn debattierte am Freitag an einer internationalen Konferenz in Bern mit Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern über die Selbstbestimmung von Minderheiten in Europa. Im Interview sagt sie, warum der Ruf nach Unabhängigkeit wieder erstarkt ist.

Die schottische Politologin Eve Hepburn geht davon aus, dass die geplante Abstimmung zur Unabhängigkeit Katalaniens im November platzt.
Die schottische Politologin Eve Hepburn geht davon aus, dass die geplante Abstimmung zur Unabhängigkeit Katalaniens im November platzt.
Stefan Anderegg

Haben Sie ein Ja oder ein Nein für die Unabhängigkeit Schottlands in die Urne gelegt?Eve Hepburn: Als Wissenschaftlerin, die sich mit Sezessionsbestrebungen von Minderheiten auseinandersetzt, muss ich meine akademische Neutralität und Objektivität wahren. Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich mein Votum für mich behalte. Nur so viel: Ich habe meine Stimme abgegeben und sogar meinen Sohn in die Wahlkabine mitgenommen.

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