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Schlag gegen Menschenschmuggel in Belgien

Im Kampf gegen den organisierten Menschenschmuggel haben belgische Ermittler 15 mutmassliche Drahtzieher festgenommen.

200 Einwanderer wurden in Brüssel in teilweise menschenunwürdigen Behausungen entdeckt. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga mit Hinweis auf die Staatsanwaltschaft. Die vor allem aus Indien stammenden Einwanderer warteten auf eine Weiterreise nach Grossbritannien. Unter ihnen waren auch Frauen und Kinder. Sie waren über Moskau und Italien nach Belgien gekommen.

In einer der Wohnungen waren 24 Menschen in einem zwölf Quadratmeter grossen, fensterlosen Raum eingepfercht. Bei der Razzia wurde auch ein Tempel der Sikh-Religion in Vilvoorde bei Brüssel durchsucht - dort fanden die Ermittler 50 illegale Einwanderer. Ob die Verantwortlichen des Tempels von der Unterbringung wussten, blieb zunächst offen.

SDA/vin

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