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Was die Player im Griechenland-Poker wollen und fürchten

Die widerstreitenden Interessen der Beteiligten an der aktuellen Krise in Griechenland erläutert durch drei Experten.

Griechenland steht kurz vor dem Staatsbankrott.
Griechenland steht kurz vor dem Staatsbankrott.
Fotolia
Beat Kappeler,  Ökonom, Kommentator «NZZ am Sonntag», Hinterkappelen bei Bern.
Beat Kappeler, Ökonom, Kommentator «NZZ am Sonntag», Hinterkappelen bei Bern.
Martin Ruetschi, Keystone
Harris Dellas, Grieche, Professor für Volkswirtschaft, Universität Bern.
Harris Dellas, Grieche, Professor für Volkswirtschaft, Universität Bern.
zvg
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Die Nerven liegen blank. Am Freitagabend lehnte der griechische Premier die Bedingungen für die Verlängerung des auslaufenden Hilfsprogramms für sein Land ab. So würden am Dienstag 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds fällig.

Gelingt keine Einigung zwischen den EU-Regierungschefs und den griechischen Behörden, drohen Griechenland der Staatsbankrott und der Grexit, der Austritt aus dem Euro. Die EU würde Milliardenverluste beklagen. Seit 2010 sind über 300 Milliarden Euro Hilfsgelder nach Griechenland geflossen.

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