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Was in Woolwich geschah

Am hellichten Tag war der britische Soldat Lee Rigby im Mai auf offener Strasse von zwei Männern niedergemetzelt worden. Beim Prozessauftakt gegen die Täter wurde die Tat noch einmal aufgerollt.

Müssen sich vor Gericht verantworten: Gerichtszeichnung von Michael Adebolajo (l.) und Michael Adebowale (Mitte) in der Old Bailey. (29. November 2013)
Müssen sich vor Gericht verantworten: Gerichtszeichnung von Michael Adebolajo (l.) und Michael Adebowale (Mitte) in der Old Bailey. (29. November 2013)
Keystone
Gefängniswagen bringen die beiden Angeklagten zur Old Bailey in London. (29. November 2013)
Gefängniswagen bringen die beiden Angeklagten zur Old Bailey in London. (29. November 2013)
Keystone
War auf dem Weg zurück in die Kaserne von Woolwich: Lee Rigby auf Überwachungsbildern aus der U-Bahn, die am ersten Prozesstag veröffentlicht wurden. (22. Februar 2013)
War auf dem Weg zurück in die Kaserne von Woolwich: Lee Rigby auf Überwachungsbildern aus der U-Bahn, die am ersten Prozesstag veröffentlicht wurden. (22. Februar 2013)
Keystone
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Im Schwurgericht des Old Bailey in London hat der Prozess um den Mord Lee Rigbys begonnen. Der britische Soldat war im Mai dieses Jahres von zwei Tätern angefahren und am hellichten Tag und auf offener Strasse brutal niedergemetzelt worden.

Der Mord hatte über Grossbritannien hinaus beträchtliches Aufsehen erregt, weil Passanten einzelne Szenen des Chaos und des Grauens mit ihren Mobiltelefonen gefilmt hatten. Augenzeugen hatten vergebens versucht, die Mörder von ihrer Tat abzubringen oder erste Hilfe zu leisten. Einige hatten berichtet, die Täter - offenbar radikale Islamisten - hätten von Rache für britische Kriege «in unserem Land» gesprochen. In den Wochen nach dem Mord waren zahlreiche Moscheen in Grossbritannien von Unbekannten bedroht worden.

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